2022-05-24T15:17:28+01:00

Newsletter Herbst 22

27. 09. 2022|

Unser Sommer Newsletter ist da!

Sommer 2022 – wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Aktuelles aus dem NAG

«Red Panda»-Café und Gewächshaus

Am 8. März 2022 öffnete das «Red Panda»-Café beim Eingang zum NAG seine Tore. Das Café wird von NAG-ern geleitet und bietet ihnen die Möglichkeit, praktische Erfahrungen im Service und der Küche zu erhalten. Das kleine Café ist für die Öffentlichkeit zugänglich und es werden leckere Getränke, Kaffee sowie einfaches Gebäck und Esswaren angeboten. Gleichzeitig wurde der alte Schulbus in ein Gewächshaus umgebaut und jetzt wachsen darin erste Gemüsesorten, deren Ernte freudig erwartet wird.

Lehrerweiterbildung

Anfangs März startete NAG ein Pilot-Lehrerweiterbildungsprogramm für Lehrpersonen aus Odanaku, Kalikot, einer abgelegenen Gegend in Nepal. Während fünf Wochen kamen jeweils sieben Lehrpersonen aus Kalikot ins NAG und erhielten Kurse in Didaktik und Pädagogik. Zurück in ihrem Dorf setzen sie das Gelernte nun um. Manjita Koirala und Jessica Winsor reisten im Anschluss an das Training nach Odanaku um vor Ort zu sehen, wie die Umsetzung funktioniert. Das Training ist bis jetzt sehr erfolgreich und es sind weitere Kooperationen mit (abgelegenen) Schulen geplant.

Sport im NAG

Auch Sportanlässe und andere Wettbewerbe finden nach coronabedingtem Ausfall wieder statt. Am nationalen Kletterwettbewerb holte eine junge NAG-erin, Meenisha, den 2. Platz. Bravo! Dank einer grossen Kletterschuhspende aus Winterthur kann weiterhin mit guten Kletterschuhen geklettert und hoffentlich weitere Spitzenplätze geholt werden. Wir bedanken uns herzlich und freuen uns sehr!

Aktuelles aus der Schweiz

Zwei tolle Spendenaktion-Ideen

Immer wieder überraschen uns unsere Spender und Spenderinnen mit lustigen und äusserst kreativen Ideen, wie Spenden für das NAG gesammelt werden können. Im vergangenen Winter waren es unter anderem die Sternsinger, welche trotz Corona singend von Tür zu Tür wanderten und Geld sammelten. Zudem war die Teilnahme von einem unserer langjährigen NAG-Unterstützer am Engadiner-Skimarathon in einem sehr speziellen Outfit unter dem Motto „Schnee, Spass und Spenden“ ein voller Erfolg – auch er konnte eine beachtliche Summe für das NAG sammeln. Nebst den Spenden wird mit solchen Ideen auch auf das NAG aufmerksam gemacht. Ein grosses Dankeschön an Alle für ihre tollen, lustigen und kreativen Aktionen!

Spendenbox

Corona ist vorbei, Feste können wieder gefeiert werden! Wenn Sie keine nutzlosen Geschenke zu Ihrem Fest (Geburtstag, Jubiläum, etc.) erhalten möchten, dann ist unsere Spendenbox genau das Richtige. Sie können die Spendenbox kostenlos bei unserer Geschäftsstelle per E-Mail oder via unsere Homepage bestellen. Sie erhalten dann eine kleine Box zum Spenden sammeln inkl. Flyer und Dekoartikel per Post zugestellt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.

Jahresanlass 22 im GZ Heuried, Zürich

Auch dieses Jahr möchten wir Sie zu unserem Event am 20.11.22 im GZ Heuried, Zürich, herzlich willkommen heissen!

Ihr NAG Team

06. 06. 2022|

Jahresbrief 2021

Liebe Freunde von NAG – Namaste!

Das Jahr 2021 startete sehr erfreulich, da die Schule, nachdem sie coronabedingt mehrere Monate geschlossen bleiben musste, ihre Tore endlich wieder öffnen konnte. Auch landesweit beruhigte sich die Situation. Leider war die Freude nur von kurzer Dauer; am 29. April 2021 verordnete die Regierung erneut einen Lockdown. Die Zahlen der Corona-Fälle stiegen rasant an, der Sauerstoff wurde in allen Spitälern knapp und die Schule wurde für alle Tagesschüler wieder geschlossen und auch die Lehrpersonen durften nicht mehr ins NAG.

In den folgenden Wochen war die Mobile Klinik für die vielen Corona-Kranken in und um Kathmandu im Dauereinsatz. Es wurden Krankentransporte in die Isolationszentren organisiert, Sauerstoffzylinder aufgefüllt und an Bedürftige verteilt, Medikamente und Material an Isolationszentren und abgelegene Spitäler abgegeben und knapp 4000 Essenspakete an Familien verteilt, die in der Zeit kein Einkommen hatten und ums Überleben kämpften. Zudem stellten die Schneiderinnen im NAG “Isolations-Kits”, gefüllt mit einem Thermometer, Masken und Desinfektionsmitteln, her, die dann an Betroffene abgegeben wurden.

Die erneute Umstellung der Schule auf Fernunterricht war kein grosses Thema mehr, denn Lehrpersonen und Schüler wussten noch genau was zu machen war. Zum Glück konnten viele Tagesschüler, die den Unterricht nicht mehr besuchen durften, von zu Hause aus dem Unterricht folgen und hatten vor allem alle Lehrmittel zu Hause. NAG unterstützte einige dieser Schüler mit Mobiltelefonen und aufladbaren SIM-Karten, damit sie dem Unterricht folgen konnten. Die Schule öffnete die Tore erst wieder im November zum Präsenz-unterricht für alle.

Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, dass vieles auch online machbar ist. Weil die Lehrerschaft vom NAG seine Tagesschüler während des Lockdowns über Monate online unterrichtet hat, entstand die Idee unseres neuen zusätzlichen Projektes: der Remote Village Classroom. Wie unsere Tagesschüler sollen auch Kinder in den abgelegenen Dörfern virtuell unterrichtet werden. Zudem können auch die Lehrer in den Dörfern online geschult werden. So findet Schulbildung dort, wo sie bis heute unzureichend oder nicht möglich war, statt. Das Pilotprojekt hat Nicole bereits letztes Jahr gestartet und soll nun ausgebaut werden.

Nicole und ihr Team kümmern sich seit Oktober um das Schicksal der Rohingya-Flüchtlinge, eine ursprünglich aus Myanmar stammende muslimische Minderheit. Von dort werden sie seit den 1950iger Jahren systematisch vertrieben und versuchen in Nepal Zuflucht zu finden. Im Flüchtlingslager in der Nähe von Kathmandu leben etwa 300 Vertriebene unter sehr prekären Umständen. NAG hat die Menschen vor Ort medizinisch versorgt, ihnen Nahrungsmittel gebracht und den Kindern eine kleine Bibliothek errichtet. Ausserdem ist es Nicole gelungen, ihnen den Aufenthalt ein Jahr lang auf dem Grundstück zu sichern, ansonsten wären sie wieder heimatlos geworden. Somit haben diese Menschen, die über keine Papiere verfügen, zumindest für das nächste Jahr einen Ort, wo sie sich aufhalten können. Die Ideen, wie NAG die Menschen in Nepal unterstützen und sein Wirken weiter entfalten kann, gehen nicht aus – es gilt noch vieles anzupacken!

Trotz der erneut erschwerten Bedingungen konnte das Schulgebäude Nord endlich fertig gestellt und zur grossen Freude aller bezogen werden! Die Schule hat sich nebst dem Fernunterricht auch in anderen Bereichen verändert. Um die Kinder nicht nur schulisch zu fördern, findet neu sonntags kein Unterricht im klassischen Sinn statt, sondern Workshops. In den Workshops sollen die Jugendlichen und Kinder, nebst den Pflichtfächern, auch Einblicke in verschiedene Bereiche wie Kochen, Handarbeit, Musik, Klettern, Filmemachen und die Schauspielerei erhalten.

Ein weiteres Jahr mit Corona liegt hinter uns. Trotz aller Einschränkungen, in der Schweiz und in Nepal, hat sich bei uns doch einiges getan. Anfangs August sammelte die „Badi Dachsen“ eine ganze Woche lang mit Konzerten und einem Infostand fürs NAG und unser NAG-Event konnte wieder „live“ im GZ Heuried stattfinden. Ein grosses Dankeschön allen treuen Besuchern, welche so zahlreich auch am neuen Ort erschienen sind und mit uns gefeiert haben. Ein herzliches Dankeschön auch allen anderen, die das NAG das Jahr hindurch grosszügig unterstützen. Ohne sie wäre all dies nicht möglich!

Im Namen von Nicole, allen NAG-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Stiftungsrat wünschen wir allen ein frohes und erfolgreiches Jahr.

Wichtig: unser traditioneller NAG-Event findet dieses Jahr am 20. November 2022 statt, im GZ Heuried in Zürich. Die Einladung und das Programm erhalten Sie zu gegebener Zeit.

Im Namen des NAG-Stiftungsrats

Nicole Thakuri-Wick – Gründerin NAG

Sophie Winkler – Präsidentin des NAG-Stiftungsrats

03. 02. 2022|

Jahresbrief 2020

Liebe Freunde von NAG – Namaste!

Das Jahr 2020 stand auch in Nepal und im NAG ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Durch die Regierung verordnete Schulschliessungen, eingeschränkte Mobilität oder geschlossene Geschäfte waren nur ein paar Probleme, die Nicole und das Team in Kathmandu beschäftigten.

Eine grosse Herausforderung war die kurzfristige Umstellung der Schule auf Fernunterricht. Wegen der Pandemie hatte die nepalesische Regierung entschieden, den Präsenzunterricht einzustellen. Um sich vor dem Virus zu schützen, schloss auch NAG seine Tore und erlaubte weder Besuchern noch Lehrkräften, ein- und auszugehen. Trotzdem fand NAG innert kürzester Zeit eine Lösung, um den Unterricht fortzusetzen. Die Lehrkräfte wurden technisch so ausgerüstet, dass sie von zuhause aus per Livestream die Lektionen halten können. Die NAGerinnen und NAGer, die im Heim wohnen, verfolgen den Unterricht im Klassenzimmer auf einem grossen Bildschirm.

Seit kurzem dürfen wir die Tagesschülerinnen und -schüler wieder vor Ort im NAG unterrichten, was seit März 2020 nicht mehr möglich war. Wir hoffen, dass dies auch so bleibt, da die Tagesschüler besonders unter den Corona-Massnahmen leiden. Zuhause haben sie oftmals nicht das geeignete Umfeld und die Infrastruktur, um am Fernunterricht teilzunehmen. Zudem erhalten die Tagesschüler mit dem Besuch der Schule im NAG ein warmes Mittagessen, was gerade für arme Familien eine grosse Entlastung bedeutet.

Die Massnahmen der Regierung trafen zudem die lokale Bevölkerung und auch die Familien unserer Tageschüler hart. Da das öffentliche Leben anfangs komplett stillgelegt wurde und auch jetzt noch eingeschränkt ist, verloren viele Einheimische ihre Arbeit. Eine Entschädigung durch die Regierung erhielt die Bevölkerung jedoch nicht, was viele Familien in Not brachte. NAG half und hilft noch immer Familien mit Essens- oder auch Geldspenden, damit diese zum Beispiel die Wohnungsmiete weiterhin bezahlen können. Auch Pflegefachfrauen, die trotz viel Arbeit von den Spitälern teilweise nicht mehr bezahlt wurden, unterstützte NAG finanziell.

Die Corona-Pandemie hat unseren Bauplänen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Arbeiten am nördlichen Teil des Schulgebäudes konnten wir nicht wie geplant beenden, da in Nepal auch sämtliche Bauarbeiten eingestellt werden mussten. Sobald sich die Situation verbessert, werden wir das Schulhaus aber wie geplant fertig stellen. Wie bereits früher mitgeteilt, werden im neuen Teil des Schulhauses neben Schulzimmern auch ein Lehrerzimmer sowie Toiletten Platz finden, damit die Lehrkräfte diese nicht mehr mit Schülerinnen und Schülern teilen müssen.

Trotz allen Vorsichtsmassnahmen konnte das Virus nicht ganz vom NAG ferngehalten werden. Im September wurden sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner auf das Coronavirus getestet. Ein paar wenige Tests waren positiv, aber keiner der Betroffenen hatte glücklicherweise einen schweren Verlauf der Krankheit, wovon wir auch bis heute verschont geblieben sind.

Trotz allem haben wir nach langem Warten Ende 2020 unser erstes Elektrofahrzeug erhalten. Unser alter Minibus, den wir für den Transport von kleineren Gruppen nutzten, musste dringend ersetzt werden. Auch wenn Elektrofahrzeuge in Nepal noch nicht stark verbreitet sind, wollten wir auf eine nachhaltige Lösung setzen und haben deshalb bereits 2019 ein Elektrofahrzeug bestellt. Leider verzögerte sich die Auslieferung um mehr als ein Jahr. Umso erstaunlicher und erfreulicher, dass es mitten in der Coronakrise plötzlich geklappt hat. Das Elektrofahrzeug ist seit einigen Wochen im Einsatz und funktioniert bis jetzt zuverlässig und ohne Probleme.

Auch wenn wir im Jahr 2020 zahlreiche Pläne nicht verwirklichen konnten und viel improvisieren mussten, so hoffen wir umso mehr, dass in diesem Jahr wieder Normalität einkehrt. So oder so können wir die Arbeit nur dank Ihrer Unterstützung fortsetzen. Wir danken für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung ganz herzlich. Gerade in Krisenzeiten wie jetzt ist die Bevölkerung in Nepal besonders auf Unterstützung angewiesen und wir werden mit dem NAG auch im 2021 unser Bestes tun, um möglichst viele Bedürftige auch ausserhalb vom NAG zu unterstützen. Im Namen von Nicole, allen NAG-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Stiftungsrat wünschen wir allen ein frohes und erfolgreiches Jahr.

Wichtig: unser traditioneller NAG Event findet dieses Jahr am 29. August 2021 statt, wie immer in Horgen. Die Einladung und das Programm erhalten Sie zu gegebener Zeit.

Im Namen des NAG-Stiftungsrats,

Nicole Thakuri-Wick, Gründerin NAG

Sophie Winkler, Präsidentin des NAG-Stiftungsrats

18. 05. 2021|

Jahresbrief 2019

Liebe Freunde von NAG – Namaste!

Das Jahr 2019 verging wie im Flug und auch im NAG ist wieder einiges passiert. Dazu gehören Bauarbeiten, sportliche Erfolge, Hilfe in abgelegenen Dörfern oder der Kampf gegen Plastikabfälle.

Der kontinuierliche Ersatz bzw. Wiederherstellung von Altbauten im NAG ging auch im Jahr 2019 weiter. Der nördliche Teil des Schulgebäudes ist eines der wenigen Gebäude, das wir seit dem Kauf des Geländes noch nicht ersetzt haben. Der Gebäudeteil war baufällig und wurde aus Sicherheitsgründen seit längerem nicht mehr genutzt. Dank Spenden aus der Schweiz können wir nun auch den zweiten Teil des Schulgebäudes neu bauen und in Zukunft auch den Lehrkräften eine angemessene Infrastruktur zur Verfügung stellen. Dazu gehören ein Lehrerzimmer sowie Toiletten, die die Lehrkräfte nicht mit Schülerinnen und Schülern teilen müssen. Der Altbau ist bereits abgebrochen und die Arbeiten am neuen Gebäude schreiten zügig voran, so dass wir dieses hoffentlich im Laufe des Jahres 2020 einweihen können.

In diesem Jahr durften wir zudem den neuen Kunstraum auf dem Dach der Mädchenschlafhalle in Betrieb nehmen. Dank der Hilfe von Andrew Gray und der finanziellen Unterstützung der International School of Zug und Lucerne haben wir nun die richtigen Räumlichkeiten, um für alle Klassen einen angemessenen Zeichen- und Kunstunterricht anzubieten. Andrew Gray unterrichtete dabei während eines halben Jahres gleich selber im NAG. Unter seiner Anleitung haben die NAGerinnen und NAGer zahlreiche tolle Kunstwerke gemalt. Herzlichen Dank dafür!

Sportliche Tätigkeiten sind für die Kinder und Jugendlichen sehr wichtig. Während die Basketballteams der Mädchen und Jungen weiterhin viele Turniere gewinnen, wird nun auch unser Kletterteam immer erfolgreicher. Noch vor wenigen Jahren war Sportklettern im NAG (und auch in Nepal) mehrheitlich unbekannt, nun gibt es einen eigentlichen Boom: Im Jahr 2019 stellte NAG gar den nepalesischen Meister im Klettern. Da der Sport immer populärer wird, haben wir die Kletterwand im NAG erweitert. Neu gibt es an der Wand überhängende Teile und bietet somit auch eine Herausforderung für die geübteren Kletterer unter den NAGerinnen und NAGern.

Diese Erfolge sind toll für die Kinder. Das Wichtigste für uns ist dabei aber, dass die Kinder die Möglichkeit haben, Dinge zu lernen und auszuprobieren. Gerade für schulisch schwächere Schüler bietet dies die Möglichkeit, eine Tätigkeit zu finden, in der sie stark sind und Selbstvertrauen tanken können. Wir bieten daher auch zahlreiche weitere ausserschulische Tätigkeiten an.

Der Fokus liegt aber natürlich nach wie vor bei der eigentlichen schulischen Ausbildung. Unser Ziel bleibt das Gleiche: Kindern die Schulbildung zu ermöglichen, die ohne NAG keine Chance darauf hätten. Auch im Jahr 2019 haben wir zahlreiche Kinder aufgenommen. Rund 200 Kinder besuchen derzeit die interne Schule und wohnen im NAG, 250 weitere besuchen die Schule als Tagesschüler und kehren am Abend nachhause zurück.

Die interne Klinik NAG Klinik war wiederum in den abgelegenen Dörfern unterwegs. Unser Arzt sowie unsere Krankenschwestern leisten konstant praktische und medizinische Hilfe in den Dörfern, welche ansonsten aufgrund ihrer Abgelegenheit keinen Zugang zu medizinischen Grundversorgung hätten. Auch heute noch gibt es nur wenig medizinische Versorgung in den abgelegenen Gebieten und die mobile Klinik leistet einen wichtigen Beitrag, um die Bevölkerung mit den Nötigsten zu versorgen.

NAG hat sich im Jahr 2019 zudem dem Kampf gegen Plastik verschrieben. Um die Umwelt zu schonen und Abfälle zu vermeiden, soll im NAG möglichst wenig Plastik zum Einsatz kommen. Dazu tragen zahlreiche Massnahmen bei. So werden im NAG keine Plastiksäcke mehr verwendet und neuerdings sind auch die Zahnbürsten nicht mehr aus Plastik: Kurz vor Weihnachten ist die erste Lieferung Bambuszahnbürsten eingetroffen. Dies erscheint auf den ersten Blick eine kleine Massnahme. Bei einem Verbrauch von 2000 Zahnbürsten pro Jahr macht es durchaus einen Unterschied aus.

Die Arbeit in Nepal können wir nur dank Ihrer grosszügigen Unterstützung machen, liebe NAG-Freunde!  Auch im Jahr 2019 haben wir zahlreiche Zuwendungen erhalten, was es uns überhaupt ermöglicht, den Kindern in Nepal zu helfen. Wir danken Ihnen für Ihr grosses Vertrauen in unser Engagement ganz herzlich. Im Namen von Nicole, allen NAG-Mitarbeitern und dem Stiftungsrat wünschen wir allen ein frohes und erfolgreiches neues Jahr.

Unbedingt unseren NAG-Jahresanlass vormerken: er findet dieses Jahr am 22. März 2020 in Horgen statt. Das Programm liegt bei – wir freuen uns auf jeden Besucher!

 

Im Namen des NAG-Stiftungsrats

Nicole Thakuri-Wick                                      Sophie Winkler
Gründerin NAG                                             Präsidentin des NAG-Stiftungsrats

 

05. 03. 2020|

Jahresbrief 2018

Liebe Freunde und Gönner vom NAG – Namaste

Ein viertel Jahrhundert NAG!

Das vergangene Jahr stand voll und ganz im Zeichen der Jubiläumsfeierlichkeiten in der Schweiz und in Nepal. Seit nun schon 25 Jahren führen Nicole Thakuri Wick und ihr Team in Nepal und der Schweiz das Strassenkinder Hilfswerk. Dies wurde mit dem NAG-Event im Frühjahr in Horgen, sowie anlässlich der grossen Jubiläumsparty im September in Kathmandu gefeiert.
In der Schweiz stand die Feier auch im Zeichen von Abschied und Erneuerung: Stiftungsratspräsident Romedius Alber übergab das Amt an seine Nachfolgerin Sophie Winkler und Eliane Gallati übergab ihr Amt an Roland Melliger. Die NAG-Familie bedankt sich bei Romedius Alber und Eliane Gallati an dieser Stelle ganz herzlich für das grosse Engagement für das NAG in den vergangen Jahren! Zudem durften wir im Herbst Nicole Steck als neue Stiftungsrätin willkommen heissen – sie tritt an die Stelle von Judith Wick, welche dem NAG als Ehrenpräsidentin erhalten bleibt. Mit dem erneuerten Stiftungsrat wollen wir die Stiftung und das NAG erfolgreich, nachhaltig und im Sinne des Stiftungszweckes in die Zukunft führen. Es warten einige Herausforderungen auf uns – packen wir sie gemeinsam an!
Die Feierlichkeiten in Kathmandu dauerten über zwei Tage und beinhalteten einen Theater-Wettbewerb und eine Themenparty unter dem Motto „Hollywood“. Natürlich durfte am Abend auch die Disco nicht fehlen. Die NAGerinnen und NAGer verkleideten sich als Charakteren aus Filmen, durften an zahlreichen Ständen verschiedene Spiele ausprobieren und ganz ausnahmsweise Süssigkeiten schlemmen. Es war für alle ein grosser Spass und eine bleibende Erinnerung.
Gefeiert wurde unter anderem in der neuen Esshalle, die wir im April 2018 eröffnen durften. Dank der grossen Unterstützung aus der Schweiz konnten wir endlich die neue, zweistöckige Esshalle mit integrierter Küche in Betrieb nehmen. Zudem wurden mit tatkräftiger Hilfe aus der Schweiz im November ein Teil der sanierungsbedürftigen Sanitärenanlagen im NAG erneuert und ein neuer Wassertank ist im Bau.
Gerade die neue Küche bedeutet im Gegensatz zur alten einen grossen Fortschritt: Neu kochen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich in einer Grossküche mit modern(er)en Kochgeräten und Kühlräumen für die 400 Kinder. Die Küche ist zudem so eingerichtet, dass die schweren Töpfe mit Reis nicht mehr getragen werden müssen, was eine grosse Erleichterung für alle bedeutet.

Trotz dieser Höhepunkte im vergangenen Jahr steht nach wie vor die Hilfe für die Bedürftigsten in Nepal im Zentrum der Arbeit von NAG. Und diese Hilfe ist auch nach 25 Jahren noch notwendig. Das Land macht leider kaum Fortschritte, was Armut, Arbeitslosigkeit oder soziale Wohlfahrt betrifft. So haben wir auch im Jahr 2018 zahlreiche neue Kinder aufgenommen, die ohne NAG keine Chance auf eine Schulbildung gehabt hätten.
Auch die mobile NAG Klinik war erneut in abgelegenen Dörfern unterwegs. Unsere Ärzte und Krankenschwestern leisten praktische und medizinische Hilfe in den Dörfern, die immer noch unter den Folgen des Erdbebens leiden.
All dies ist nur dank Ihrer grosszügigen Unterstützung möglich, liebe Freunde und Gönner des NAGs. Im Namen aller Kinder danken wir Ihnen von Herzen für das Vertrauen und wünschen ein erfülltes, von schönen Momenten geprägtes 2019 – Dhanyabad!

Im Namen des NAG-Stiftungsrats

Nicole Thakuri-Wick
Gründerin NAG

Sophie Winkler
Stiftungsratspräsidentin NAG

Jahresbrief 2018 Deutsch
Yearly Letter 2018 English

22. 01. 2019|
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